Jüdische Religion

Das Judentum ist eine monotheistische Religion deren Religionsgemeinschaft den Gott Jahwe anerkennt und sich ihm verpflichtet fühlt. Das Gesetz der jüdischen Religion ist die Thora, worin der Wille Gottes in hebräischer Sprache dargelegt ist. Strenge Dogmen sind der jüdischen Religion fremd.

Das Hauptgebet der jüdischen Religion sowie das Glaubendbekenntnis ist das “Höre Israel”. In die religiöse Gemeinschaft aufgenommen wird man nach Absolvierung der Bar Mizwa bzw. Bat Mizwa. Hierbei treten Jungen und Mädchen im Alter von 13 bzw. 12 Jahren in einem feierlichen Akt der Gemeinschaft bei. Dem vorausgegangen ist das intensive studieren der Thora unter Anleitung des Rabbi, d.h. dem Lehrer.

Höchster Anspruch des Judentums ist die Gerechtigkeit und das daraus erwachsende gerechte menschliche Handeln und Wohltätigkeit.

Die Religion der Juden

Das religiöse Leben der Juden ist geprägt durch Gebete, Heiligung und Einhaltung des Sabbat, des Synagogengottesdienstes mit Lesung der Thora sowie die Einhaltung gewisser Fasten- und Speisenrestrictionen. Auf das Jahr betrachtet zelebrieren Juden zahlreiche Feste, u.a. die Geschehnisse der Heilslehre Israels im Glauben verankern sollen.

Das jüdische Jahr beginnt mit dem Fest Rosch ha-Schanah. Der bedeutenste Feiertag ist der sogenannte Versöhnungstag (Jom Kippur). Heutzutage gibt es weltweit etwa 13,6 Mio. Juden, wobei etwa 6,1 Mio. in Nordamerika (der grössteTeil in den USA), etwa 5,2 Mio. in Israel, weitere 1,2 Mio. in Europa und etwa 0,6 Mio. in Russland leben.