JüdischesJüdisches Leben
Nachdem im Dritten Reich leider viele Jüdische Menschen Ihr leben lassen, stellen sie noch heute eine Minderheit in der Bundesrepublik dar. Jüdisches Leben ist uns jedoch schon seit etlichen Jahren bekannt. Der wohl weitaus bedeutendste Zeuge von jüddischem Leben dürfte Jesus Christus sein. Auch heute gibt es viele bekannte Personen jüdischen Glaubens. Jüdischen Leben unterscheidet sich aber nicht in allen Bereichen von der Lebensart anderer Menschen, beispielsweise derer, die christlichen Religionen angehören. Vergleichsweise zu unserem Sonntag, ist bei den Juden der Sabbat (Samstag) zu sehen. An diesem Tag besuchen gläubige Juden, vorwiegend Männer, die Synagogen. Auch heute gibt es in Deutschland wieder einige Synagogen, die Zeugnis jüdischen Glaubens sind. Am Sabbat ist den Juden jegliche Arbeit verboten. Streng gläubige Juden kochen daher das Essen für das Sabbatmahl bereits am Vortag. Lange Wege dürfen nach dieser Regel am Sabbat nur dann zurückgelegt werden, wenn zwischen Anfang und Ende der Reise eine ausreichende Rast eingelegt wird. Am Sabbat wird der Sabbatleuchter angezündet. Im Vergleich zur Erskommunion feiern jüdische Kinder die Bar Mitzwar, oder die Mädchen die Bat Mizwar. Wer Jüdisches Essen am Sabbat bereits verkostet hat, wird auch hier einige unterschiede erkennen. So gibt es an diesem Tag beispielsweise ungesäuertes Brot und Bitterkräuter zu Essen. Auch wird bei der jüdischen Bevölkerung die Tierwelt in Paarhufer und Unpaarhufer unterschieden, sie essen demnach auch kein Schweinefleisch. In der Synagoge werden Texte aus der Tora vorgelessen. Im Laufe des Jahres feiern die Angehörigen jüdischen Galaubens Feste wie Chanukka, das Laubhüttenfest, ´Rosh ha Shana und viele andere mehr. Diese Feste haben ihren Ursprung zumeist in der Geschichte Israels und sollen diese im Gedächtnis behalten. |